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ver.di Jugend

Tarifrunde Post 2023 #zusammengehtmehr

Genug Provokationen - jetzt wird gestreikt!

Trotz zwei Rekordjahren in Folge, will die Post ihre Beschäftigten nicht an den Gewinnen beteiligen. Stattdessen bezeichnet sie unsere Forderungen als „realitätsfern“ und argumentiert mit mangelnder Finanzierbarkeit. Wer so verhandelt, braucht Druck aus den Betrieben! Der kommt von rund 30.000 Beschäftigten und Nachwuchskräften. Wow!

So lief die 2. Verhandlungsrunde

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber*innen kein Angebot vorgelegt. Stattdessen machten sie gleich zu Beginn deutlich, dass sie nicht bereit sind, den im Jahr 2022 entstandenen Reallohnverlust und die Inflation für das Jahr 2023 auszugleichen. Begründet wurde dies mit einer mangelnden Finanzierbarkeit. Außerdem soll an einer langen Laufzeit festgehalten werden, obwohl alle wirtschaftlichen Prognosen für 2023 mit großer Unsicherheit behaftet sind.

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So lief die 1. Verhandlungsrunde

Die erste Verhandlungsrunde mit der Arbeitgeber*innen-Seite bei der Deutsche Post AG wurde ergebnislos beendet. Leider haben die Arbeitgeber*innen unsere Forderungen als „dreist“ zurückgewiesen, obwohl der Konzern ein Rekordergebnis nach dem anderen erzielt. Es ist Zeit, dass der erwirtschaftete Profit endlich bei den Nachwuchskräften und allen anderen ankommt. Wir bleiben dabei:

Zwei Hände halten einen geöffneten Brief. In den Brief steht: Unsere Forderungen: 200 € Azubis und dual Studierende, 15 % Lohnerhöhung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, 12 Monate Laufzeit. Der Brief ist adressiert an die Deutsche Post AG, Konzernvorstand, Charles-De-Gaulle-Str. 20, 53113 Bonn

© ver.di Jugend

 

Von wegen dreist! Unsere Forderungen sind:

Notwendig

Alles wird teurer. Die Inflation ist so hoch wie seit 1951 nicht mehr. Im Oktober 2022 lag die durchschnittliche Inflationsrate bei 10,4 Prozent. Für Menschen mit niedrigem Einkommen, zu denen vor allem junge Beschäftigte gehören, ist sie noch höher.

Diese Situation ist nicht haltbar. Ihr merkt es selber: Wenn ihr im Supermarkt seid, wenn ihr tankt, wenn die nächste Rechnung kommt. Die Preise werden nicht wieder sinken. Es muss Entlastung her, es müssen höhere Löhne her!

Gerecht

Anders als uns geht es der Deutschen Post AG wirtschaftlich sehr gut und das Unternehmen kann es sich leisten, den Beschäftigten einen Inflationsausgleich zu zahlen. 2021 klingelte ein operativer Gewinn in Höhe von 8 Milliarden Euro in der Kasse. In 2022 erwartet das Unternehmen wieder ein sehr gutes Jahr. Ohne eure Arbeit unter belastenden Bedingungen gäbe es diese Gewinne nicht. Daher ist es nur gerecht, dass ihr am Erfolg des Unternehmens teilhabt!

Machbar

Die Forderungen sind mit deiner starken Gewerkschaft ver.di machbar. Die Arbeitgeber*innen werden aber natürlich alles daran setzen, dass unsere Forderungen Forderungen bleiben. Wir müssen sie durchsetzen.

Die Stärke von ver.di, das seid ihr – ihre Mitglieder. Der Erfolg unserer Forderung hängt von dir und deinen Kolleg*innen ab. Sei aktiv in der Tarifrunde und gewinne deine Kolleg*innen für unsere Forderung.

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